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Bevor es am Donnerstag ernst wird beim AOK-Firmenlauf in Dortmund habe ich vergangenes Wochenende spontan genutzt, um an einem Lauf-Event teilzunehmen. Für mich total unsportlichen Menschen war das seit mehreren Jahrzehnten der erste sportliche Wettkampf an dem ich teilgenommen habe. :-)
Auf der 5 Kilometer-Strecke konnte ich den 135. Platz (Männer) erreichen und mit dem Ergebnis bin ich fürs Erste zufrieden. Sogar 2. Platz in der Gesamtwertung meiner Altersklasse. ;-)
Weitere Ergebnisse, auch zu den anderen Läufen des Tages gibt es hier. Das war eine wirklich sehr gelungene Veranstaltung. Wäre die Zeitmessung nicht so ungenau gewesen hätte ich vielleicht sogar eine Zeit unter 30 Minuten gehabt. Egal, nächstes Jahr. :-)

Lake Run 2011 am Möhnesee – Ich bin dabei!

20 Apr 2011 Kategorien: Sport

Oh ja, das wird noch ein spannendes Jahr. Angesteckt von der Veranstaltung Strongmanrun am Nürburgring und der Euphorie der Teilnehmer dort habe ich mich ja bereits für den Run im nächsten Jahr angemeldet. Aber, ich muss total verrrückt sein, heute habe ich mich direkt auch noch für den Lake Run am Möhnesee angemeldet. 13 Kilometer mit Hindernissen, also ähnlich wie der Strongmanrun. Das kann ja was werden. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, bis zum 28. August muss ich wohl fit sein!

Noch eine Herausforderung fällt mir gerade ein: wie soll ich während des Laufs nur twittern?! Aaahahah!

Lake Run 2011, 28. August am Möhnesee!

Fishermen’s Friend Strongman Run 2011

18 Apr 2011 Kategorien: Sport

Am vergangenen Wochenende haben wir 2 Freunde zum Nürburgring begleitet, da diese beiden Wahnsinnigen sich dort für den Strongmanrun 2011 angemeldet hatten. Wir hatten ja keine Ahnung, dass es sich tatsächlich um einen riesigen Lauf  mit ca. 10.000 Teilnehmern und noch 3 Mal mehr Besuchern handelt.

Startunterlagen abholen

Startunterlagen abholen

Einen Tag vorher sind wir angereist, um erstmal die Startunterlagen abzuholen. Das war alles super organisiert, ging unproblematisch und schnell. Danach sind wir noch schnell auf die Schnupperertribüne gelaufen, um mal einen ersten Blick auf die Strecke zu bekommen aber viel war bis dahin noch nicht aufgebaut. Ein paar Kilometer entfernt in Bad Neuenahr waren wir für die Übernachtung untergekommen. Mir war bis dato nicht bewusst, dass die Eifel ein so schönes Fleckchen Erde ist! Abends ging es noch ab in die Stadt für eine kleine Weinprobe. Da wir nur “Crew” waren konnten wir uns das ja erlauben. ;-) Die beiden Teilnehmer hatten sich mit Traubensaft begnügt.

Am nächsten Morgen dann war doch schon einige Nervosität bei den beiden Teilnehmern zu verspüren. Nach dem Frühstück ging es direkt los Richtung Nürburgring. Ca. gegen 10 Uhr kamen wir an und es war auch schon Einiges los. Nach kurzfristiger Verwirrung ob der Verkehrsführung hatten wir dann aber recht schnell einen Parkplatz gefunden, der auch gar nicht weit weg von der Strecke gelegen war.

Das Gelände am Nürburgring ist wirklich groß und die Massen an Menschen haben sich schön verteilt, so dass es nie zu voll war. Wir waren schon sehr früh da, so dass unsere Freunde noch recht lange warten mussten bis es dann endlich losging. Auch wenn unmittelbar kurz vor dem Start doch der Eine oder Andere eine sehr ernste Miene aufgesetzt hatte war doch die Laune insgesamt bei allen Teilnehmern sehr gut. Trotz der Kälte – 10°C.

Kurz vor dem Start

Den Tag über haben wir uns dann den Run angeschaut und haben an manchen Hindernissen gewartet bis unsere Freunde dort vorbeikamen. Sehr spannend! :-) Insgesamt fand der Lauf für die Zuschauer sehr unterhaltsam. Alleine wie manche Leute verkleidet waren, war urkomisch. Das Beste aber zu Schluss: unsere beiden Freunde haben ihren ersten Strongman Run tatsächlich durchgehalten und haben gefinished. Zwar nicht in 3:30 h aber auch nicht viel mehr. Durchkommen war alles! Total verblendet von der ganzen Euphorie und den Eindrücken dieses tollen Tages habe wir uns auch direkt hinreissen lassen uns für den Strongman Run im kommenden Jahr 2012 schon einmal voranzumelden. Das bedeutet für mich auf jeden Fall viel Arbeit. :-) Training, Abspecken, Training und so weiter…

Aber erstmal ist der AOK-Firmenlauf in Dortmund dran, so schon mal zum Aufwärmen. ;-)

Leute ich kann Euch sagen, durch meine Dienstreisen komme ich ja ordentlich, vorwiegend in Deutschland, herum. In dieser Woche war ich Donnerstag und Freitag in Ulm bei einem Kunden, der wahrscheinlich in naher Zukunft das Software-Produkt der Firma einsetzen möchte, für die ich arbeite. In Zukunft werde ich hier die Reiseberichte veröffentlichen, denn manchmal ist es schon merkwürdig und spannend was einem alles so passiert.

Es begann erstmal mit der Anreise von Capelle Westf. nach Ulm. Also erstmal 30 Minuten Eurobahn bis nach Dortmund und von dort aus ca. 4,5 Stunden mit dem ICE Richtung Ulm. Ich fahre wirklich gerne Bahn und habe bisher selten negative Ereignisse erlebt. Klar, eine halbe – 1 Stunde Verspätung der DB sollte man immer einplanen, aber das ist schon in Ordnung. Immerhin kommt man halbwegs entspannt am Zielort an und hat nicht gerade mehrere Stunden auf der Autobahn verbracht. Dank des Comfort-Status und Flex-Tickets ist ein entspanntes und komfortables Reisen möglich. Ich habe immer Sitzplatzreservierungen und dann kann eigentlich wirklich nichts schief gehen. Auch die Fahrt nach Ulm war weitestgehend unspannend. Einziges “No Go” war der kalte Knoblauchatem, der hin und wieder zwischen den Sitzen von hinten bis zu mir durch drang. Uargh!

Zu Ulm selber kann ich gar nicht viel sagen, denn tagsüber war ich beim Kunden und mein Hotel am Abend war in Blaustein, wohl ein Vorort von Ulm, irgendwo in der Pampa. Beim nächsten Mal wird es definitv ein Hotel in der Nähe des Stadtzentrums werden. Der Ablauf der beiden Tage war also Anreise, Arbeiten, Hotel, Arbeiten, Abreise.

Bei der Abreise, wieder 4,5h Stunden von Ulm Richtung Dortmund, war es dann wieder soweit. Stuttgart Hauptbahnhof, momentan ja eher in den Schlagzeilen durch Stuttgart 21… Eine unglaublich große Menschenmasse steigt in Wagen 23 zu. Mehrere Phänomene des Bahnreiseverkehrs ereigneten sich in diesem Moment in diesem Abteil:

  1. Manche Menschen erleiden offenbar spontan eine Sehschwäche, wenn es um die Lokalisation des reservierten Sitzplates im Wagen geht. Mit suchenden Augen (fast wie das Auge Sarumans) werden die Zahlen über den Sitzen abgescannt und dann: ” Entschuldigung, Sie sitzen auf meinem reservierten Sitzplatz. – Kann gar nicht sein, ich habe auch eine Reservierung!” Es endet meistens damit, dass sich eine der beiden Personen im Wagen oder tatsächlich doch auch mit der Nummer des Sitzplatzes vertan hat. In der Zwischenzeit wurden natürlich alle anderen Personen im Abteil durch die Diskussion gehindert weiterzuziehen.
  2. “Ich wanderte durch das finstere Tal”… oder durch das Zugabteil, und zwar von einem Ende bis zum anderen. (Sehr) Viele Menschen haben offenbar noch nie bemerkt, dass außen an den Wagen der DB steht welche Sitzplatznummern ab der Wagentür bis zur Mitte des Abteils vorzufinden sind. Das dient dem schnelleren Auffinden des reservierten Sitzplatzes. Manche Menschen ignorieren das völlig oder sehen es nicht (Sehschwäche s.o.) . Durch die Nichtbeachtung dieses Hinweises kann es im Abteil jedenfalls zu ungeahnten Staus kommen. So auch auf der Rückfahrt von Ulm.
  3. Aus 1 und 2 wird 3. Das dritte Phänomen ist die Ungeduld der Mitreisenden, die gerne schneller Ihrem Platz finden wollen, aber nicht können wegen 1. und 2. Durch die Ungeduld entsteht Hektik und aus der Hektik entsteht eine weiteres Phänomen, dass ich jetzt mal ganz einfach als “Backpackbash” bezeichnen würde. Hektische Menschen im überfüllten Zugabteil mit Rucksäcken sind der Todfeind Deines Notebooks. Gerade eben konntest Du noch entspannt Dein Display des Notebooks anschauen, schon schwingt ein hektischer Rucksack vorbei und ist kurz davor Dein Notebook vom Tisch zu reissen. Das passiert immer dann, wenn sich die Reisenden mit Ihren Riesenrucksäcken einfach mal hektisch im Gang umdrehen und natürlich nicht dran denken, dass eventuell irgendwo Gegenstände elektronischer Natur rumstehen.

To be continued…

Die Ruhrnachrichten ist mir wahrlich die liebste Zeitung, vor allem weil es sie auch für Nordkirchen gibt. Was mich allerdings schon immer gestört hat, und auch als ich noch in Lünen wohnte, war der Lokalteil. Dort liest man meistens von Hasenzüchtern, Taubenzüchtern, Schützenvereinen, neuen Personalien bei der Sparkasse oder der Volksbank. Dieser Teil macht gefühlt 80% der Lokalnachrichten aus. Naja, meistens gibt es ja wahrscheinlich wirklich nichts Interessanteres zu berichten und eine große Lesergruppe (Ü60), die den überwiegenden Teil der Leser der Printausgaben ausmacht findet die Artikel tatsächlich gut.

In der heutigen Ausgabe (Online und Print) findet man im Lokalteil Werne den Artikel “Fukushima: Amateurfunker erhält keinen Kontakt mit Japan” von Helga Felgenträger. Hier wird über einen 70jährigen Amateur-Funker aus Werne berichtet, der sich darüber wundert, dass er in Japan gerade niemanden ans Funkgerät bekommt. Angesichts der aktuellen Situation in Japan (Erdbeben, Nuklear-Katastrophe, etc.) finde ich diesen Artikel sehr geschmacklos. Mein erster Gedanke war: “was tun alte Menschen nicht alles um Mal in die Zeitung zu kommen”. Was meint der Mann denn, was da gerade in Japan wohl abgeht??? Dass dort nicht alle Menschen, und gerade in Fukushima, vor dem Funkgerät sitzen um mit deutschen Rentnern eine gemütliche Plauderei abzuhalten dürfte wohl klar sein. Warum schreibt und veröffentlicht man also einen solchen Artikel? Ich kann es mir einfach nicht erklären und empfinde es als eine Hascherei um Aufmerksamkeit auf Kosten eines Landes, welches gerade kurz von dem Untergang steht. Das ist geschmacklos.

Liebe Ruhrnachrichten, bitte verzichtet in Zukunft auf derart Artikel!